Beschwingt und begrünt
Die Architektur von Singapur ist fraglos spektakulär. Und zunehmend nachhaltig. Das zeigt sich nicht nur an begrünten Fassaden und Gebäudeflächen, sondern auch am organischen Design.
Henderson Waves
Die üppig grünen Southern Ridges, ein hügeliger Grüngürtel entlang der Südküste Singapurs, zählen zu den beliebtesten Outdoor-Gebieten des Stadtstaates.
Neben Canopy Walks überraschen hier die eleganten “Henderson Waves“, eine 36 m hohe und 275 m lange Fußgängerbrücke, die den Mount Faber Park mit dem Telok Blangah Hill Park verbindet.
Mit ihrem wellenförmigen Holzdesign ist sie ein Eyecatcher im Dschungelgrün und dank vieler Sitzgelegenheiten perfekt für den entspannten Plausch.
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Marina One
Von Reisterrassen und Tropendschungel ließ sich das Düsseldorfer Architekturbüro Ingenhoven beim 2018 eröffneten Marine One im neuen Finanzzentrum inspirieren.
Die vier Gebäudekomplexe umschließen mit ihren lamellenartig geschwungenen Fassaden ein üppig begrüntes Zentrum, das dank einer großzügigen Bepflanzung wie eine tropische Oase wirkt und die Temperaturen merklich herunterkühlt.
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Eden
Singapur als Gartenstadt. Das war die Vision des Staatsgründers Lee Kuan Yee bereits vor über 50 Jahren. Und mit dem „Eden Singapore“, einem gut 100 m hohen Apartmenthochhaus im feinen Distrikt 10, ist der Stadtstaat dieser Vision wieder ein Stück näher gekommen.
2019 fertiggestellt, wollte das renommierte Londoner Heatherwick Studio „Wohnungen in einem Garten errichten“.
Und das sieht dann so aus: Die 20 Apartments öffnen sich zu üppig bepflanzten Balkonen hin, die wie gewaltige Blütenblätter auf mehreren Seiten an den Fassaden kleben und von ferne wie eine vertikale Allee wirken.